Die besten Campervan-Touren in Norwegen – 5 Routen für einen Roadtrip

Eines der besten Dinge am Reisen durch Norwegen im Campervan ist, dass die Straße selbst Teil des Erlebnisses wird. Du denkst nicht nur daran, wohin du fährst, sondern auch an all die Stopps entlang des Weges: der Aussichtspunkt, den du nicht eingeplant hattest, der Strand, der dich plötzlich zum Schwimmen einlädt, oder der kleine Umweg, der sich als das Highlight der Reise entpuppt. Hier sind fünf Routen, die besonders gut funktionieren, wenn du in deinem eigenen Tempo reisen möchtest.
1. Lofoten
Die Lofoten sind wahrscheinlich die naheliegendste Wahl, aber aus gutem Grund. Du bekommst dramatische Berge, weiße Strände, kleine Fischerdörfer und eine Fahrt, die dich ständig dazu verführt, einfach noch ein bisschen länger zu bleiben.
Eine gute Option ist es, der E10 von Svolvær in Richtung Reine und Å zu folgen und sich Zeit für die kleinen Umwege zu nehmen. Hamnøy, Haukland Strand, Uttakleiv und Nusfjord sind nicht umsonst Klassiker.
Am besten für: Reisende, die viel Natur ohne riesige Fahrstrecken erleben wollen.
Beste Zeit: Juni bis September.
Tipp: Starte in der Hochsaison früh an den beliebtesten Stopps.

Hamnøya bei Reine auf den Lofoten in einer Sommernacht im Juni
Foto: Simo Räsänen / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
2. Die Atlantikstraße und Nordwest-Norwegen
Die Atlantikstraße ist nicht lang, aber sie bleibt im Gedächtnis. Die Brücken, die sich zwischen Inselchen und Schären erstrecken, machen die Straße selbst zu einer Attraktion, und die Umgebung macht es einfach, eine längere Reise darum herumzubauen.
Du kannst sie mit Kristiansund, Bud, Molde kombinieren oder in Richtung Trollstigen und Romsdalen weiterfahren.
Am besten für: ein langes Wochenende oder als Teil einer größeren Rundreise.
Beste Zeit: Mai bis September.
Tipp: Nimm dir Zeit für die Umgebung der Straße, nicht nur für die Straße selbst.

Die Atlantikstraße über Averøy im Juli
Foto: Lukas Beck / Wikimedia Commons / CC BY 4.0
3. Hardanger und Hardangervidda
Hardanger ist eine tolle Wahl, wenn du Abwechslung suchst. Hier kannst du dich zwischen Fjorden, Obstgärten, Wasserfällen und Hochebenen bewegen, ohne dass die Entfernungen zu groß werden.
Eine gute Route kann dich über Odda, Låtefoss und Eidfjord führen, mit Platz für kurze Stopps und längere Ausflüge entlang des Weges.
Am besten für: Reisende, die eine Mischung aus Fjordlandschaften und Bergen wollen.
Beste Zeit: Mai bis September.
Tipp: Mai und Juni sind besonders schön, wenn du die Blütezeit und kraftvolle Wasserfälle erleben möchtest.

Obstblüte in Lofthus, Hardanger im Mai
Foto: Svein-Magne Tunli / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
4. Senja
Senja bietet einige der gleichen dramatischen Landschaften wie die Lofoten, jedoch oft mit einem ruhigeren Tempo. Es ist einfacher, das Gefühl zu haben, etwas mehr Platz um sich zu haben, sowohl auf der Straße als auch bei den Stopps.
Tungeneset, Bergsbotn und Husøy gehören zu den Orten, die viele einplanen möchten.
Am besten für: Reisende, die dramatische Natur ohne ganz so viele Menschen suchen.
Beste Zeit: Juni bis September.
Tipp: Gib der Insel genug Zeit. Senja verdient mehr als nur eine schnelle Durchfahrt.

Steinfjord gesehen von Tungeneset auf Senja im August
Foto: Simo Räsänen / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
5. Jæren
Jæren ist eine gute Alternative, wenn du mal etwas anderes als Fjorde und hohe Berge sehen willst. Hier geht es auf der Reise mehr um weite Landschaften, Strände, Leuchttürme und lange Horizonte.
Bore Strand, Orre und der Kvassheim Leuchtturm sind schöne Stopps, besonders wenn du das Meer, Surfen oder ruhige Sommerabende magst.
Am besten für: Reisende, die einen entspannten Trip mit viel Zeit in der Natur wollen.
Beste Zeit: Juni bis August, obwohl das Surfen fast das ganze Jahr über gut funktioniert.
Tipp: Perfekt, wenn du mehr Küste und weniger Klettern möchtest.

Orre Strand in Klepp an der Jæren-Küste
Foto: Gunleiv Hadland / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
Welche Route ist die beste für dich?
Wenn du den großen norwegischen Klassiker willst, sind die Lofoten eine einfache Wahl. Wenn du mehr Ruhe und Frieden suchst, ist Senja eine großartige Alternative. Hardanger ist ideal, wenn du Abwechslung magst, die Atlantikstraße eignet sich gut für einen kürzeren Trip und Jæren ist perfekt, wenn du dich am Meer am wohlsten fühlst.
Das Wichtigste ist, nicht zu versuchen, alles auf einmal zu machen. Es ist meistens besser, eine Route auszuwählen und tatsächlich Zeit zu haben, sie zu genießen.
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